Kreativität ist ein Lifestyle der unsere Leidenschaft weckt und uns in den Flow bringt. Im harten Business sind wir aber auch immer wieder gefragt Kreativität gezielt abzurufen und einsetzen. Hier bringen wir beide Welten zusammen.

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Mit diesem Prinzip werden Ideen einzigartig

Wie viele Filme hast du bereits angeschaut? Wie viele Bücher hast du bereits gelesen?
Ist es dir aufgefallen? – Alle Geschichten sind gleich! Ja wirklich! Gibt es überhaupt noch Neues?

Ein Prinzip gibt nicht nur Storys, sondern jeder Idee, einen einzigartigen Charakter. Das Bausteinprinzip ist eines der wichtigsten Grundprinzipien von Evolution, Innovation und dem Weg zu einzigartigen Ideen. Es begegnet uns überall. In der Natur genauso wie in Kunst und Wirtschaft. Trotzdem wird es erstaunlich oft ignoriert, wenn es darum geht, neue Lösungen zu erschaffen.

Diese Entdeckung hat mir geholfen das Bausteinprinzip richtig zu verstehen und zu nutzen.

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Multitasking verhindert Kreativität

Multitasking hat es zu großer Berühmtheit gebracht in den letzten Jahren. Jeder will immer schneller und effizienter werden – immer mehr in der gleichen Zeit erledigen. Aber das Streben nach möglichst viel Multitasking ist ein großer Irrtum, der es zu unfassbarem Ruhm gebracht hat. Mit Multitasking brauchst du länger und erledigst Aufgaben schlampiger! Und das gilt ganz besonders für kreative Köpfe und Wissensarbeiter. Warum das so ist, möchte ich dir gerne in diesem Artikel erklären.

Mythos Multitasking

Im letzten Jahr war ich in Philadelphia im Franklin-Institute „Museum of Science“. Dort gab es eine tolle Ausstellung rund um das menschliche Gehirn. Wenn du mal dort bist – unbedingt anschauen!  Die Ausstellungen dort sind mit viel Liebe fürs Detail plastisch aufgebaut. Kinder haben ihre wahre Freude daran. Die Infos waren super aufbereitet von Lernvorgängen über Spiegelneuronen bis zum Multitasking.

Demnach ist unser Gehirn eher so der Fokus-Typ. Spotlight an – alles außen herum wird ausgeblendet –  und dann ran ans Werk. In diesem Modus können wir uns richtig austoben. Sobald zwei Aufgaben „gleichzeitig“ erledigt werden, wird zwischen diesen einfach hin und her gewechselt. Gleichzeitig etwas zu tun oder an etwas zu denken geht gar nicht. Der Fokus geht verloren. Was das zur Folge hat, kann jeder logisch nachvollziehen: weniger Details, grobe unkonzentrierte Bearbeitung, standardisiertes Abarbeiten statt kreative Neuschöpfungen!

Wenn wir mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen, verwirren wir den Teil im Gehirn, der für die strukturierte Planung und Durchführung von Aufgaben zuständig ist. Wer glaubt Multitasking zu trainieren, der schadet in Wirklichkeit seiner Fähigkeit, konzentriert und fokussiert zu arbeiten.

einfachste sensorische Tätigkeiten

Der Volksmund sagt ja, Frauen wären besonders talentiert im Multitasking. Was vielleicht nett gemeint ist, ist eigentlich versteckter Sexismus.

Vorweg: Mir ist kein wissenschaftlicher Nachweis bekannt, dass die Gehirne von Frauen oder Männern im Multitasking-Aspekt irgendwie ausgeprägte Unterschiede aufweisen würden.

Die Behauptung stammt wohl aus der Zeit, in der Frauen „an den Herd gehörten“ und gleichzeitig gekocht und gebügelt haben, also trainierte Abläufe abspulen sollten. Es ist schön, dass sie dafür bewundert wurden, doch hätte der Mann einfach mal etwas mehr bügeln und kochen trainiert, wäre er dazu durchaus auch in der Lage. Und ist das nicht so ein bisschen wie im Job? Wenn wir eine Aufgabe nicht so gerne machen, dann loben wir einen Anderen dafür, wie gut dieser das alles kann. So viel schneller und besser als man selbst.  😉

Es ist nämlich so, dass wir Tätigkeiten, die trainiert oder gar automatisiert wurden, sehr wohl „nebenher“ abwickeln können. Jeder kann laufen und sich gleichzeitig mit einer zweiten Person unterhalten. Doch je komplexer und neuartiger die Aufgaben sind, je mehr Aufmerksamkeit sie erfordern, umso anstrengender ist das Wechseln zwischen den Themen.

Probier doch mal diesen einfachen Test: Tippe einen unbekannten Text am PC von einer Vorlage ab und unterhalte dich gleichzeitig mit einer anderen Person im Raum über ein ganz anderes Thema. Das ist wahnsinnig schwierig. Du wirst langsamer tippen als gewohnt und du wirst dem Gespräch nicht die volle Aufmerksamkeit schenken.

Lass dich nicht auf Multitasking ein – rette kreative Arbeit.

Gerade Kreativarbeiter sind darauf angewiesen, den Fokus zu behalten! In fast allen anderen Tätigkeitsbereichen gibt es zumindest zwischenzeitlich einfache sensorische Tätigkeiten, die, wenn trainiert, souverän nebenbei bewältigt werden können. Als Kreativarbeiter möchtest du Neues erschaffen – das schließt bereits aus, dass die Tätigkeiten und Aufgaben trainiert und abgespult werden könnten. Du benötigst also Details, Zeit und den Fokus auf die eine Aufgabenstellung, um neue Wege zu erkennen, diese auszuprobieren und so passende kreative Lösungen zu schaffen.

Befrei dich vom Multitasking-Bullshit! DAS ist wirklich keine Fähigkeit, die in deinen Lebenslauf muss. Viel interessanter für Kreativarbeiter ist, wie konzentriert und fokussiert du arbeiten kannst.

 

 

[passend zum Thema: Besuch im Franklin-Institute Philadelphia; Bild der Wissenschaft]

40 Zitate und Sprüche zu Kreativität, Ideen und Visionen

Ein gut gewähltes Zitat eines großartigen Vordenkers, von erfolgreichen Menschen oder Personen die einfach den Nagel auf den Kopf treffen – es kann uns inspirieren, motivieren und sogar unser Handeln beeinflussen. Ein guter Grund, sich durch diese ausgewählten Zitate zu schmökern. Viel Spaß!

KEATIVER LIFESTYLE

creativity is the way i share my soul with the world. (brene brown)

Logic will get you from A to B. Imagination will take you everywhere (Albert Einstein)

To live a creative life we must lose our fear of being wrong. (Joseph Chilton Pearce)

Die größte Gefahr im Leben ist, dass man zu vorsichtig wird. (Alfred Adler)

Wenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen. (Pablo Picasso)

 

KREATIVE PERSÖNLICHKEIT

Die entscheidenden Veränderer der Welt sind immer gegen den Strom geschwommen. (Walter Jens)

Eigenartig, wie das Wort eigenartig es fast als fremdartig hinstellt, eine eigene Art zu haben. (Erich Fried)

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Windmühlen und die anderen Mauern. (chinesisches Sprichwort)

Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt. (François Truffaut)

If you are always trying to be normal you will never know how amazing you can be. (Maya Angelou)

 

ZITATE FÜR VISIONEN UND TRÄUME UND ZIELE

Glaube an unrealistische Ziele, denn es ist das realistische Denken, das die Welt mittelmäßig hält. (Arvin Lal)

Nichts ist mächtiger als eine Idee zur richtigen Zeit. (Victor Hugo)

Eine gute Idee erkennt man daran, dass sie geklaut wird. (Gerhard Uhlenbruck)

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg (Lao-tse)

Nichts ist gefährlicher als eine Idee, wenn sie unsere einzige ist. (Emile Chartier)

 

INSPIRATION

Die besten Lehrer sind die, die dir sagen wo du hinschauen sollst, nicht was du dort sehen sollst. (Alexandra K. Trenfor)

Die Muse küsst, aber sie muss Dich beim Arbeiten erwischen. (Ralf Langwost)

Phantasie haben heißt nicht, sich etwas ausdenken – es heißt, sich aus den Dingen etwas machen. (Thomas Mann)

Alle wahrhaft großen Gedanken kommen einem beim Gehen. (Friedrich Nitzsche)

 

KREATIVES ARBEITEN

Think like a customer. (Paul Gillin)

Don’t deliver a product – deliver an experience. (??)

Learn the rules like a pro so you can break them like an artist. (Pablo Picaso)

i begin with an idea and then it becomes something else. (Pablo Picaso)

Genius ist zu 1% Inspiration und 99% Transpiration. (Thomas Alva Edison)

Wer zu spät an die Kosten denkt, ruiniert sein Unternehmen. Wer immer zu früh an die Kosten denkt, tötet die Kreativität. (Philip Rosenthal)

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. (Francis Picabia)

Am meisten Energie vergeudet der Mensch mit der Lösung von Problemen, die niemals auftreten werden. (William Somerset Maugham)

Man muss wissen, bis wohin man zu weit gehen kann. (Jean Cocteau)

Kreativität kann man nicht aufbrauchen. Je mehr man sich ihrer bedient, desto mehr hat man. (Maya Angelou)

 

IDEEN UMSETZEN

Man muss nicht nur mehr Ideen haben als andere, sondern auch die Fähigkeit besitzen, zu entscheiden, welche dieser Ideen gut sind. (Linus Carl Pauling)

Die Ideen sind nicht verantwortlich für das, was die Menschen aus ihnen machen. (Werner Heissenberg)

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. (Lucius Annaeus Seneca)

Wenn du nicht weißt, wohin du gehst, wie kannst du dann erwarten, dort anzukommen? (Basil S. Walsch)

Reisender, es gibt keine Wege. Wege entstehen beim Gehen. (Antonio Machado)

 

FORTSCHRITT & ZUKUNFT

Den Fortschritt verdanken wir den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderung. (Herbert George Wells)

Der größte Feind des Fortschritts ist nicht der Irrtum, sondern die Trägheit. (Henry Thomas Buckle)

Ich denke viel an die Zukunft, weil das der Ort ist, wo ich den Rest meines Lebens zubringen werde. (Woody Allen)

Die beste Möglichkeit die Zukunft vorherzusagen ist, sie zu erfinden. (Alan Kay)

Erfüllte Wünsche bedeuten Stillstand. Solange wir leben, müssen wir unterwegs bleiben. (Heinz Rühmann)

Das Neue wird immer im Schmerz geboren. (Graham Greene)

 

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Was du von Inception für deine kreative Arbeit lernen kannst.

“Was ist der widerstandsfähigste Parasit? Eine Idee! Eine einzige Idee des menschlichen Verstandes kann Städte entstehen lassen. Eine Idee kann die Welt verändern – alle Regeln neu bestimmen.”

Eine Idee – wie entsteht sie? Wann wird es eine wirksame Idee? Wann nur eine Schnapsidee? In Inception geht es darum, eine fremde Idee in den menschlichen Verstand einzupflanzen. Über einen Traum. So, dass das Opfer glaubt es wäre seine eigene Idee gewesen. Um das zu erreichen, müssen die Traumwandler tief in den Geist eindringen. Sie erschaffen mehrere Traumebenen. Einen Traum im Traum im Traum im Traum sozusagen.

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Was ein Workshop ohne WarmUp mit Kneipenkickern gemeinsam hat.

Man trifft sich, irgendjemand erzählt etwas von „dringend neue Wege… Ideen… Brainstorming…“ und dann sollen Ideen gesammelt werden. So oder so ähnlich beginnen viele Workshops und Kreativmeetings. An diesem Meeting nehmen lauter verschiedene Menschen teil. Alle kommen mit einem unterschiedlichen Mindset und Vorwissen ins Meeting. Einer hat erst vor zwei Minuten das Statusmeeting des längst überfälligen Webprojekts verlassen und die Designerin hat gerade noch eine Diskussion über Sinn und Unsinn eines Corporate-Designs geführt.

Und jetzt soll man schnell gemeinsam Ideen für eine Sommer-Kampagne sammeln.

Genau so läuft es ab wenn sich Kneipenkicker zum Spieltag treffen.

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Warum manche Kreativarbeiter fast immer mit Post-It’s arbeiten.

Gerade als kreativer Kopf solltest du Post-It’s nicht unterschätzen. Sie eignen sich nämlich hervorragend, um alleine oder im Team Ideen zu sammeln und Themen zu strukturieren. Die Arbeit mit Post-It’s erfüllt viele Anforderungen an kreative Arbeitsumgebungen: Weiterlesen

Warum kreative Köpfe einen Soundtrack brauchen.

Ich liebe Musik. Musik gibt es in so vielen verschiedenen Formen. Für alle Lebenslagen etwas Passendes. Wie unglaublich stark sich Musik auf deine Stimmung und deine Emotionen auswirkt, hast du mit Sicherheit schon selbst erlebt. Und wahrscheinlich auch schon ganz bewusst genutzt.
Ich habe mir unterschiedliche Playlisten für Sport, Entspannung oder Autofahrt angelegt. Ein guter Freund von mir besteht auf ein ganz bestimmtes Lied als Weckton, um gut in den Tag zu starten. Zum Einschlafen brauchst du wieder andere Musik und wenn du einfach mal die Nacht durchtanzen möchtest, ist dir vielleicht alles egal, weil nur der Rhythmus zählt.

Wenn Musik uns in so vielen Lebenslagen begleitet, warum dann nicht beim Arbeiten?

Es gibt kaum ein anderes Mittel, das so leicht zugänglich ist und sich sowohl auf Leistung, Stimmung und sogar Körperfunktionen wie den Puls auswirkt. Auf Knopfdruck.

Kann Musik dich auch auf Knopfdruck kreativer machen? Der Mythos, dass Kinder intelligenter werden, wenn sie im Kindesalter viel klassische Musik hören, wurde inzwischen widerlegt. Und leider konnte die Gehirnforschung auch keine direkte kreativitätssteigernde Wirkung nachweisen, trotzdem ist Musik ein wichtiger Baustein in deinem kreativen Lifestyle. Sie kann sogar zum echten „mindbooster“ werden. Und das geht so:

Musik für dein Mindboosting!

Musik macht vielleicht nicht automatisch kreativer, aber sie wird dich bei deiner Ideensuche und kreativen Arbeit unterstützen.

Verantwortlich für das Empfangen akustischer Signale ist der Temporallappen im Gehirn. Wenn die Gehirnaktivität sich auf diesen Bereich konzentriert, wird Energie aus anderen Bereichen umgeleitet. Dadurch kannst du dich besser konzentrieren und kreativer arbeiten. Aber nicht jede Art von Musik ist geeignet.

Klassische Musik hat einige Eigenschaften, die sich besonders positiv auf kreatives Arbeiten auswirken. Sie ist sehr rhythmisch und vorhersehbar. Klassik hat in der Regel auch ein langsameres Tempo, weniger als 60 Schläge pro Minute.

Warum ist das wichtig? Dein Gehirn arbeitet kreativer, um so mehr Möglichkeiten es hat, die Gedanken drehen und schweifen zu lassen. Dafür sind zwei Faktoren entscheidend:

  • Ablenkung: Durch ruhige Hintergundmusik/-geräusche, Bsp.: klassische Musik, Cafe Atmosphäre.
  • Keine Ablenkung: Ablenkung durch Musik und Geräusche, die zu viel Aufmerksamkeit ziehen, wirken kontraproduktiv. Bsp.: Songs mit viel Text in Muttersprache, Lieder mit starken Schwankungen.

Klassische Musik oder auch Musik ohne Gesang eignet sich für eine ablenkungsfreie Umgebung und bietet Erholung, die das Gehirn genießt.

Intuitiv treibt es kreative Köpfe in Kaffeehäuser zum Arbeiten.

Vinod Menon, Professor für Verhaltenswissenschaften an der Stanford University, hat einen interessanten Artikel zu diesem Thema verfasst. Er schreibt über die Wirkung von Musik auf das Gehirn. In einer Kernspintomografie hat er an Testpersonen die Reaktionen im Gehirn untersucht. Die Essenz: Kreative Prozesse funktionieren besser, wenn das Gehirn abgelenkt ist oder auf vorhersehbare Muster stößt. Bei plötzlichen Unterbrechungen im Sound reagiert das Gehirn und überprüft das, was gerade passiert. Dein Gehirn richtet seine Aufmerksamkeit wieder auf die Musik, welche in diesem Fall zum Kreativitätskiller wird.

Deshalb arbeiten viele Freelancer gerne in Cafes. Die Geräuschkulisse bietet die idealen Voraussetzungen. Es mischen sich unspezifischen Geräusche: das Klappern von Geschirr, leise Gespräche und Hintergrundmusik. Genau richtig, um abzuschalten. Sobald du aber das Gespräch am Nachbartisch klar hörst und verfolgen kannst, bist du abgelenkt.

Explorer of creativity – Kaffeehausatmosphäre einfach ausprobieren

Klar du kannst jetzt einfach ins nächste Kaffee gehen. Das wäre auch sicher sehr schön. Leider kann nicht jeder von uns einfach im Kaffee arbeiten. Dafür gibt es die App coffitivity. Damit holst du dir die Atmosphäre direkt an den Arbeitsplatz 😉

-> coffitivity ausprobieren

Die Streamingdienste wie Spotify, last.fm, Google-Music oder Apple-Music machen es immer leichter, auf ganz unterschiedliche Musik-Genres zuzugreifen. Erstelle dir eine Playlist zum Arbeiten und probiere selbst aus, welche Musik für dich die ideale Mindboosting-Musik ist!

3 Apps zur optimalen Organisation deiner Inspirationsquellen

Jeder hat ja so seine Quellen der Inspiration. Das Web bietet immer mehr Webseiten und Plattformen zum Austausch von inspirierenden Gesprächen, Meinungen, Informationen oder Bildern. Dabei ist es nicht immer leicht, alle Inspirationsquellen im Blick zu behalten. Meist geraten sie nach kurzer Zeit einfach wieder in Vergessenheit.

Diese 3 Apps helfen dir bei der Verwaltung deiner individuellen Inspirationsquellen. Gleichzeitig bieten sie dir Zugang zu Quellen, die du sonst vielleicht nie gefunden hättest: Weiterlesen

Wie Farben dich und deine Kreativität unbewusst beeinflussen

Haben Farben Auswirkungen auf deine Kreativität?

Ja, sagen Juliet Zhu und Mavi Metha und ließen diese These bei einer Studie an der British Columbia Universität untersuchen. Das Ergebnis gab ihnen Recht. Farben steigern nachweislich das kreative Denken und unterstützen uns bei kreativen Aufgaben. Doch das gilt nicht für alle Farben. Besonders kalte Töne wie blau und grün konnten die Kreativität steigern und die Denkleistung verbessern. Rot verbesserte die Denkfähigkeit in Bereichen von Detailaufgaben wie Korrekturlesen oder Qualitätssicherung.

Kalte Farben für Kreativ-Prozesse

Aber wenn ich jetzt mein Büro neu streiche, welche Farbe ist dann besser? Blau oder grün? In einer weiteren Farbstudie von Lichtenfeld nimmt grün die Pole-Position vor blau ein.

Letztendlich liegt es aber am persönlichen Geschmack. Beide Farben geben dir einen Mindboost. Egal wie du dich entscheidest.

Farben sind starke visuelle Signale, die uns laufend beeinflussen

Farben nehmen zudem Einfluss auf deine Gefühle. Vielleicht siehst du manchmal rot oder ärgerst dich schwarz. Du weißt ja, dass sich eine positive Grundstimmung auch positiv auf deine Kreativität auswirkt. Deshalb  umgib dich mit Farben, die dir gut tun. Sei es mit Farbe an der Wand, mit Gegenständen oder entsprechendem Licht.

Zur Wirkung und Bedeutung von Farben findest du im Internet unterschiedlichste Tabellen. Besonders schön aufbereitet ist diese Infografik zur Psychologie der Farben auf nowsourcing.com.

Ganz so eng sollte man es mit den Farben allerdings auch nicht nehmen. Nur weil du in einem roten Büro sitzt, bist du nicht automatisch aggressiver. In einer gelben Umgebung hast du nicht permanent Heißhunger, obwohl das eine gute Begründung wäre, warum am Abend die Schreibtisch-Schokolade immer weg ist. 😉 Letztlich ist die Farbe einer von vielen weichen Faktoren, die dein Mindset beeinflussen.

Flexibilität sticht den Dauerbeschuss durch Farben

In der genannten Studie wurden die Probanden nur kurz und unmittelbar vorher mit der Farbe konfrontiert.

Ein grünes Büro wäre aber dauerhaft vorhanden.An eine dauerhaft vorhandene Umgebung gewöhnen wir uns. Der Effekt wird also abstumpfen.

Vielleicht kann man sich das ähnlich vorstellen wie mit Gerüchen. Wenn du gerade die Küche betrittst, nimmst du sofort jeden Geruch intensiv war. Nach ein paar Minuten verschwindet die Wahrnehmung für bestehende Gerüche.

Für eine Stimulation ist also die Flexibilität der Umgebung entscheidend: Unterschiedliche Räume mit unterschiedlichen Farben, flexibler Einrichtung und Beleuchtung. So kannst du dir in jedem Fall eine gute Atmosphäre schaffen, egal welche Farbe du gerade „brauchst“.

Warum ausgerechnet die Belohnung unsere Kreativität vernichtet

Unsere Gesellschaft beruht auf den Prinzipien von Leistung, Belohnung und Erfolg. Diese Prinzipien führen zu Wettbewerb und Fortschritt und sind maßgeblich für unseren Wohlstand verantwortlich. Dabei ist es aber sehr wichtig zu unterscheiden, was belohnt wird und wofür die Belohnung dient. Dient sie wirklich, den Erfolg einer erbrachten Leistung zu verstärken? Viel häufiger wird eine Belohnung als Motivationsversuch bereits im Vorfeld einer Aufgabenstellung in Aussicht gestellt. Ein großer Fehler! Weiterlesen